Die Premiere noch einmal getoppt

Beim Fahr'Rad!-Tag gab es mehr Teilnehmer als im vergangenen Jahr / Drei Touren standen zur Auswahl

Gemütliche 30-Kilometer-Tour nach Stendenitz und zurück: Selbst die Vierbeiner wie der Hund Lilli von Peggy Marten (rechts) hatten ihr Frischluft-Vergnügen bei dem herrlichen Wetter. Ingeborg Mänzel und ihr Mann Wolfgang (links) waren auch dabei.

Neuruppin. Zum zweiten Mal ging es buchstäblich rund auf dem Schulplatz: Nach der Premiere im vergangenen Jahr fand der Ruppiner Fahr'Rad!-Tag erneut mehr als 100 Teilnehmer.

Organisiert hat ihn der Ruppiner Radsportclub 1909/1990 e.V. mit Uwe Wöller als Zugpferd. Mitgemacht haben dabei zudem der Rad- und Kraftfahrerbund Solidarität Berlin-Brandenburg, der Landes- und der Kreissportbund sowie der Tourismusverband Ruppiner Seenland.

Es gab sogar etwas mehr Teilnehmer als im vorigem Jahr. Bei schönstem Fahrradwetter trafen die ersten am Sammel- und Startpunkt auf dem Neuruppiner Schulplatz ein. Wer sich nach der Anmeldung - es standen drei verschiedene Touren von 30, 55 oder 85 Kilometer zur Auswahl – noch die Zeit vertreiben wollte, konnte im Fahrradparcours seine Geschicklichkeit testen. Es war von der Verkehrswacht Neuruppin aufgebaut worden.

Stilecht: Hans-Jürgen Krugmann

Hans-Jürgen Krugmann, der als Onkel Fritz aus Neuruppin auf dem Hochrad die 30 Kilometer Tour mitmachte, startete im Parcours auch einige Versuche. Eine kostenlose Schnelldurchsicht des Fahrrads konnte vor Ort ebenso in Anspruch genommen werden. Das Radhaus Müller aus Alt Ruppin hatte eine mobile Werkstatt am Schulplatz eingerichtet.

Pünktlich um halb elf rief Ordnungs- und Sozialderzernet Thomas Fengler zum Start der 85 Kilomertour auf, Uwe Wöller pfiff dazu auf einer Maxi-Trillerpfeife und die ersten Fahrer setzten sich unter Applaus der übrigen Teilnehmer in Bewegung.

Uwe Wöller selbst führte die 55 Kilometer-Tour an, die über Schönberg, Lindow bis zur Raststätte nach Stendenitz und nach der dortigen Mittagspause über Alt Ruppin wieder nach Neuruppin führte.

Ingeborg Mänzel und ihr Ehemann Wolfgang entschieden sich für die gemütlichere Familien-Tour über gut die halbe Distanz, da radelte auch Peggy Marten aus Herzsprung mit ihrer Hündin "Lilli" im Fahrradkorb mit. Die 30 Kilometer-Tour führte über Gildenhall und Nietwerder nach Alt Ruppin. Von dort ging es über die idyllische Klausheide und nach Krangen und Stendenitz und wieder zurück.

Alle drei Touren waren so angelegt, dass die Teilnehmer sich gegen 13 Uhr zur Mittagszeit in Stendenitz wieder trafen. Jeder Teilnehmer erhielt zur Erinnerung eine Urkunde mit der Aufschrift "Ich war dabei: Neuruppin 2014".

© Eckhard Handke